Hansi

Hansi und seine Familie kennenlernen zu dürfen war ein Zufall und im Nachgang betrachtet ein wunderbarer Wink des Schicksals. Während meines Aufenthaltes bei unseren Genusshelden im Apfelhotel kam ich mit dem Sommelier Johannes ins Gespräch

Da die Familie Pichler gerade begonnen hatte in einer Steillage auf 0,5 ha Blauburgunder anzubauen ließen sie sich von Hansi, ein Freund der Familie unterstützen und beraten.

So fuhr ich voller Neugier dann am nächsten Tag hin und durfte gleich Weine probieren, eine echte Südtiroler Brotzeit genießen und mit Hansi die Weinberge besichtigen.  

Der alte Weinkeller im Riedingerhof in Meran zeugt von einer alten Tradition im Weinbau, die jedoch jahrelang brach lag.

Die Familie Verdorfer konzentrierte sich auf den Obstanbau und die Beherbergung und Bewirtung von Touristen.

Jetzt wird in den ehrwürdigen Gemäuern des Riedingerhofs, dank dem Sprössling Hansi Verdorfer wieder Wein gekeltert.

Schon in jungen Jahren begann er mit Versuchen, beschäftigte sich mit Weinbau und wurde so von Jahr zu Jahr besser.

Inzwischen baut er mit Unterstützung von seinem Vater, auf 2 Hektar des Hofes Wein an. 

Mit viel Hingabe, einem Gespür für die Vorgänge in der Natur und leidenschaftlicher Handarbeit bewirtschaftet er seinen kleinen Rebschatz nach den Vorgaben der EU- Bio Kriterien.

Seine Reben besprüht er liebevoll mit Kamillentee, in seinem Weinberg spürt man gleich die Liebe zur Natur und zum Weinanbau. 

Alle Trauben werden selbstverständlich in mehreren Lesegängen zum optimalen Zeitpunkt geerntet. Im Keller arbeitet er ausschließlich mit Spontanvergärung und ohne Filtration, d.h. er gibt der Maische genügend Standzeit auf den Schalen, sodass die spezifischen Hefen des Weinbergs und Kellers die Gärung starten und dem Wein im Tank oder Fass genügend Ruhe, bis sich die kleinen Trubteilchen ganz natürlich am Boden absetzten.

Dabei entstehen Weine, die ihr Terroir und die Typizität ihrer Rebsorten lupenrein widerspiegeln.

Diese Weine sind etwas ganz Besonderes – wenig Produktion  aber dafür umso mehr Passion und konzentrierte Aromen in jedem Schluck. 

SüdTirol

Trentino-Südtirol

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Ein kontrastreiches Zusammenspiel aus Alpin und Mediterran: Das norditalienische Trentino-Südtirol besteht aus den zwei Provinzen Südtirol (italienisch Alto Adige) im Norden und Trentino im Süden.

In den Südtiroler Alpentälern werden traditionell Getreide, Kartoffeln, Äpfel und Wein angebaut. So sind auch die typischen Spezialitäten von der Küche der Bergbauern geprägt. Dazu gehört der luftgetrocknete und mild geräucherte Südtiroler Speck, der mit Käse, Wein und dem einzigartigen Schüttelbrot fest zur typischen Südtiroler Brotzeit, der Marende, gehört. 

Im Trentino hat die Küche dagegen einen stärkeren „italienischen“ Anstrich. Einer der bekanntesten Vertreter ist sicherlich die Polenta, der gekochte Maisgrieß. 

Zu BESUCH BEI der Familie Vierdorffer

Bildmaterial: Copyright Stefania Lettini

2
ha Fläche
  • Seine Rebstöcke besprüht Hansi mit Kamillentee
  • Im Riedinger Hof könnt ihr auch wunderbar übernachten
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Das Weinanbaugebiet Südtirol

Südtirol (Alto Adige) ist nicht zu unrecht eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, nicht nur zum Skifahren. Die seit 1927 autonome Provinz Südtirol erstreckt sich mit ihrem gesamten Gebiet über die Alpen. Aber auch im Sommer locken die Seen und die abwechslungsreiche Landschaft die Urlauber an. Die Tatsache, dass über 50% der dort Lebenden deutsch sprechen und generell die Verbundenheit zur deutschsprachigen Kultur, dürfte ebenfalls ein Grund für Deutsche sein, hier ihre Ferien zu verbringen. Als Weinanbaugebiet nimmt Südtirol eine bedeutende Stellung in Italien ein.

Auch wenn es mit ca. 5.100 Hektar das kleinste Anbaugebiet ist, so hat es mit 98% doch die höchste Dichte an DOC zertifizierten Gemeinden. Auch die große Vielfalt der dort zugelassenen Rebsorten macht Südtirol einzigartig.

Die fruchtigen, mineralischen Weißweine können aus elf verschieden Sorten gekeltert werden. Bei den Rotweinen sind es neun, wozu die hier autochtonen Rebsorten wie Lagrein und Vernatsch, der je nach Herkunft auch St. Magdalener, Kalterersee Auslese oder Meraner genannt wird, zählen.

 

BIOLOGISCH-DYNAMISCHE LANDWIRTSCHAFT

Die biologisch-dynamische Landwirtschaft beruht auf den Grundsätzen der Anthroposophie, einem Welt- und Menschenbild, das vom österreichischen Philosophen Rudolf Steiner in den 20-er Jahren begründet wurde. Demnach wird die Erde als beseelter, lebendiger Organismus betrachtet. Die Biodynamie führt zu den Ursprüngen des Lebens zurück, die eng mit dem Kosmos verbunden sind und gründet auf die Intuition unserer Vorfahren. In der Praxis bedeutet die biologisch-dynamische Bewirtschaftung einen gänzlichen Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, Herbizide und Kunstdünger. Boden und Pflanzen werden mit biologisch-dynamischen Präparaten und homöopathischen Tees behandelt, um die Widerstandskraft der Reben weiter zu stärken. Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise wird seit 1928 vom Demeter-Verband begleitet, kontrolliert und zertifiziert.

Produkte von Hansi

Weingut Riedingerhof – Lagrein Liro – Alto Adige IGT

22,90 

Enthält 19% MwSt.
Menge: 0,75L / Grundpreis: 30,53  (1 L)
zzgl. Versand
Lieferzeit: ca. 0 Werktage

Weingut Riedingerhof – Sauvignon Blanc – Alto Adige IGT

16,90 

Enthält 19% MwSt.
Menge: 0,75L / Grundpreis: 22,53  (1 L)
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STEFANIA's PERSÖNLICHE GENUSS-TIPPS aus Südtirol

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