Pici Cacioe e Pepe zum selber Nachmachen

Pici Cacio e Pepe – Einfache und wenige Zutaten ergeben mit der richtigen Technik einen cremigen Klassiker zum Verlieben
- Zubereitungszeit15 min
- Koch-/Backzeit20 min
- Gesamtzeit35 min
- Menge2
- Region
- Italienisch
- Zubereitung
Zutaten
- 200 g Pici (alternativ: dickere Spaghetti oder Mezze Maniche)
- 10 g Tellicherry Pfeffer in ganzen Körnern, grob geschrotet oder im Mörser frisch zerstoßen (alternativ geht auch Langer Pfeffer oder Zitronenpfeffer)
- 100 g geriebener Pecorino Romano DOP
- 50 g geriebener Parmigiano Reggiano DOP
- Salz für das Nudelwasser
Allora, so geht´s
Nudelwasser aufsetzen und moderat salzen. Tipp: Eigentlich nimmt man pro 100 Gramm Nudeln ein Liter Wasser und zehn Gramm Salz. Bei diesem Gericht hat der Pecorino schon eine ausdrucksstarke Salznote, von daher eher fünf Gramm Salz pro Liter Wasser.
Die Nudeln in das kochende Nudelwasser geben und die Temperatur reduzieren, sodass die Pasta schonend köchelt. Pecorino und Parmesan (getrennt voneinander) fein reiben. Hinweis: Es ist wichtig, die beiden Käsesorten fein und fluffig zu reiben. Dadurch ist es später einfacher, sie mit dem Nudelwasser zu einer cremigen Konsistenz zu verrühren.
Pfeffer im Mörser zerstoßen und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Mit zwei mittelgroßen Kellen vom Nudelwasser ablöschen. Die Hitze reduzieren und den Pfeffersud köcheln lassen.
Fast am Ende der Garzeit von dem nun stärkehaltigen Nudelwasser 150 Gramm abschöpfen und zur Seite stellen. In einem zweiten Behältnis / Messbecher weitere drei bis vier Schöpfkellen des Nudelwassers aufbewahren und gegebenenfalls zur Feinjustierung aufheben.
Die beiden Käse-Sorten in eine große Schale geben und 150 Gramm Nudelwasser dazugeben. Mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Pro zehn Gramm Käse benötigt man für eine cremige Cacio-e-Pepe-Basis zehn Gramm Wasser. Das Nudelwasser darf nicht allzu heiß sein, wenn man es zu dem Käse gibt.
Die Nudeln, wenn sie etwas härter sind als „al dente“, abgießen und in die Pfanne mit dem Pfeffersud geben. Mit etwas Nudelwasser noch circa ein bis zwei Minuten nachziehen lassen und sorgfältig vermengen.
Nun die Pfeffernudeln in die große Schale mit der Käsecreme geben, langsam und vorsichtig vermengen.
Auf einem Teller anrichten und heiß servieren.
Buon Appetito!
Wer er etwas würziger mag, verwendet ausschließlich Pecorino Romano DOP – so wie im Klassiker aus Rom
Weitere Pasta-Alternativen sind Spaghetti, Tornarelli oder Maccheroni.
NICHT verwenden!
In eine Cacio e Pepe gehört keine Sahne, kein Öl oder Butter. Das Gericht besticht durch wenige, aber gute Zutaten.
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Kalkuliere also bitte bei diesem Rezept etwa 52 Stunden Vorlauf ein, bis Du den duftenden Geruch der fertigen Pinsa in der Nase wahrnehmen kannst.
La Pinsa ist die verträglichere Variante der Pizza und gilt seit einiger Zeit als der neue Foodtrend aus Rom. Im Gegensatz zur Pizza ist das besondere der Mix aus verschiedenen Mehlsorten eine lange Gehzeit bis zu 72 Stunden und einen relativ hohen Flüssigkeitsanteil (Hydration mit 75%) . Zudem ist die Pinsa optisch oval während die Pizza rund ist. Wie so oft ranken sich um erfolgreiche Foodtrends auch einige Geschichten und Legenden. Der Name Pinsa Romana leitet sich aus dem lateinischen “pinsère” ab
auf italienisch pestare, battere, pigiare – also auf deutsch zermahlen, schlagen, drücken und strecken. So viel zur „Geschichte“. Im antiken Rom wurde hauptsächlich grobes, unverarbeitetes Getreide verwendet, das auf den Märkten nicht oder schlecht nur verkauft wurde. Der Mehlmix bestand häufig aus Weizen, Hirse, Dinkel, Gerste oder Kichererbsen. Daraus wurde dann ein Brot ähnlich einer Focaccia auf Steinplatten und glühenden Kohlen gebacken, das leicht und kross war. Es wurde zu Soßen. Wurstwaren, Käse und anderen Secondi gereicht. Oft wurde es auch ganz einfach nur mit etwas Olivenöl, Rosmarin oder Salbei gereicht.
Von Soja konnte in den antiken Rezepten jedoch noch keine Rede sein, denn die Sojapflanzen wurde erst im 19. Jahrhundert hier in Europa ein Begriff, ebenso war Reis zwar bekannt aber angebaut wurde der Reis in Europa erst im 10. Jahrhundert.
Die Verbindung zur Pinsa aus dem antiken Rom und der Pinsa Romana von heute ist somit von den Zutaten relativ weit voneinander entfernt.
Das Rezept der Pinsa Romana von heute wurde über 20 Jahre durch einen römischen Pizzabäcker und Mehlhersteller in 4. Generation (Corrado und Sohn Alberto Di Marco) überarbeitet und 2001 dann offiziell auch als Marke registriert. Er entwickelte einen leicht verdaulichen Mehlmix, den er an die aktuelle Vorlieben der Konsumenten angepasst hat und auf dem Markt nun großen Anklang findet. Der ausgeklügelte Mix aus Weizen,- Soja,- und Reismehl, ein hoher Wasseranteil von mind. 75% und lange Gehzeiten von 48-72 Stunden ergeben also das Erfolgsgeheimnis. Das Sojamehl bringt die Festigkeit in den Teig und das Reismehl macht den Teig fluffiger. Die lange Gehzeit gepaart mit dem hohen Wasseranteil sorgt für eine bessere Bekömmlichkeit und die locker-leichte Struktur. Kreativ belegt überrascht es also nicht, dass die Pinsa Romana sich als neuer Star am Foodtrendhimmel etablieren konnte.
Inzwischen findet man die Pinsa Romana auch als Convinienceprodukte in der Tiefkühltruhe oder auch im Kühlschrank spezialisierter Lebensmittelgeschäfte.
Aber wofür haltet ihr dieses mit Liebe recherchierte und zusammengestellte Buch in den Händen? Weil ihr wissen möchtet wie es geht und wie es schmeckt, wenn Du es selbst backst… Also viel Spass damit! In dem Rezept stecken viele Versuche, Zeit und Amore um es nun mit euch teilen zu können.
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