Piadina mit Prosciutto di Parma DOP, Squacquerone und Rucola
Dieses traditionelle Fladenbrot ist DER Snack in der Emilia-Romagna und wird seit Generationen zubereitet. Er ist ein wahrer Klassiker, der für herzhaften Genuss und Basis für so viele Interpretationen bietet. Inzwischen findet man die Piadina auch in den Regalen der Supermärkte, aber nichts geht über eine selbstgebackene Piadina, die man dann nach seinem Gusto belegt.
Auf unsere duftende Piadina vereinen wir hier kulinarische Schätze der Emilia Romagna: Zarter Parmaschinken, cremiger Squacquerone-Käse und würzigen Parmigiano-Käse.
Also ran an die Schürze und ans Nudelholz und ran an die selbstgemachte Piadina!
- Zubereitungszeit1 h
- Koch-/Backzeit5 min
- Gesamtzeit1 h 5 min
- Menge4
- Region
- Italienisch
- Gang/Kategorie
- Zubereitung
- Tags
Zutaten
Zutaten für den Teig
- 250 g Mehl (italienisch Typ 00, deutsch Typ 405, andernfalls auch italienisch Typ 0, deutsch Typ 550)
- circa 50 g Mehl zum Ausrollen
- 125 g warmes Wasser
- 15 g Olivenöl Extra Vergine
- 10 g feines Salz
Zutaten für den Belag
- Ca. 150 g Parmaschinken DOP, in dünne Scheiben geschnitten (zwei Scheiben pro Piadina)
- 125 g frischer Rucola
- 100 g Parmigiano Reggiano DOP gehobelt (Empfehlung: circa 24 Monate gereift)
- 200 g Squacquerone – typischer Weichkäse aus der Romagna (alternativ Mozzarella oder Burrata)
- 100g frische, aromatische Tomaten
- n.B. Olivenöl Extra Vergine
- n.B. Salzflocken
Allora, so geht´s
250 g Mehl mit warmem Wasser, Olivenöl und Salz zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Anschließend Teigkugel in vier gleiche Teile teilen und unter einem Küchenhandtuch aufbewahren, damit diese nicht austrocknen.
Die Kugeln nun nach und nach circa zwei Millimeter dick ausrollen.
Eine beschichtete Pfanne erwärmen und ohne Fett die erste Piadina bei schwacher – mittlerer Hitze darin ausbacken. Nach circa zweieinhalb Minuten wenden. Bei zu großer Blasenbildung die Piadina mit einer Gabel kurz einstechen und immer wieder in der Pfanne kurz drehen.
Gewaschenen Rucola mit Olivenöl und Salz nach Bedarf vermengen. Frisch gebackene Piadina herausholen und auf ein Backpapier legen.
Nun den Squacquerone mit einem Löffel gleichmässig auf der einen Hälfte der Piadina verteilen, die Schinkenscheiben darauf legen, sowie die in Scheiben geschnitteten Tomaten und den frischen Rucola darauf legen.
Mit Salz und Pfeffer verfeinern und am Ende etwas frischen Parmesan darüberhobeln.
Piadina zuklappen und direkt auf einem Teller servieren, alternativ auf einem Holzbrett mit einem scharfen Messer in vier Teile teilen. Perfekt als Snack zum Aperó.
BUONA PIADINA, BUONA EMILIA!
Weitere Tipps:
Für Vegetarier und Veganer:
Vegetarier können den rohen Schinken durch getrocknete Tomaten oder anderes gegrilltes Gemüse ersetzen. Veganer können den Käse durch gehackte Nüsse oder Hülsenfrüchte ersetzen.
Beliebte Variationen:
Rosmarinkartoffeln und Lardo; Gegrilltes Gemüse und Ricotta, frische Tomaten und Provolone; Gorgonzola, Birne und Walnüsse; Gekochter Schinken; Caciocavallo und Frisee-Salat oder auch süss mit Haselnusscreme und gerösteten Haselnüssen.
Finger- und Street-Food:
Als besonderer Fingerfood-Snack kann man die lauwarmen Piadinaecken auf Holzspieße aufspießen. Als Streetfood-Snack genießt man die Piadina in Papier eingeschlagen und mit einer Serviette umwickelt „to go“.
Haltbarkeit:
Die ausgerollten Piadina-Rohlinge halten sich auf Backpapier und Frischaltefolie (alternativ Bienenwachstuch) eingewickelt frisch circa zwei bis drei Tage im Kühlschrank und können im vorgewärmten Backofen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze wieder regeneriert werden.
Alternativ kannst Du die Piadina auch prima vorbereiten und einfrieren.
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