Ricottagnocchi mit Salbei und Pecorino

Das A und O bei diesem super schnellen Gericht ist einfach eine gute Ricotta. Ein bisschen Mehl, gereifter Pecorino Toscano, frischer Salbei und Butter. Davon nicht zu wenig. Simpel und einfach und zum dahin schmelzen… eben genau wie die Butter in der Pfanne…
- Zubereitungszeit30 min
- Koch-/Backzeit10 min
- Gesamtzeit40 min
- Menge4 Personen
- Region
- Italienisch
- Gang/Kategorie
- Vorspeise
- Hauptgericht
- Hauptspeise
- Zubereitung
- Tags
Zutaten
- 500g frische (Schafs)Ricotta
- 200g Mehl Typ “00” + ca. 50g Mehl zum Ausrollen
- 1 Ei (Grösse M)
- 100g geriebenen junger Pecorino Toscano
- 2 TL Sale & Pepe
- 80g Butter
- frische Salbeiblätter q.b. (quanto basta) – nach Belieben
- 50g geriebenen Pecorino Toscano DOP (gereift)
Allora, so geht´s
Frische Ricotta mit dem Mehl, dem Ei und dem geriebenem Pecorino vermengen.
(Der Teig wird relativ klebrig bleiben, also nicht wundern.)
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche nun die Ricottamasse zunächst
in 4 Teile trenne und diese jeweils zu einer länglichen Teigrolle formen.
Sollte der Teig zu sehr kleben, etwas mehr Mehl auf die Arbeitsfläche geben und damit weiter rollen.
Mit einem Messer nun von den Teigrollen fingerbreite Stücke abschneiden, mit einer Gabel vorsichtig Rillen eindrücken und die Gnocchi dann auf einem Backblech mit Backpapier zum Ruhen auslegen. So lange fortfahren, bis der Teig verbraucht ist.
In einem großen Topf 6 Liter Wasser zum Kochen bringen und salzen.
Die Gnocchi vorsichtig in das siedende Wasser geben und warten bis diese an der Wasseroberfläche schwimmen. (Ca. 3 -5 Minuten)
In der Zeit nun die Butter in der Pfanne auslassen und den frisch geschnittenen Salbei darin auslassen.
Die Gnocchi mit einer Schöpfkelle entnehmen und in der Salbeibutter schwenken.
Nach Belieben noch mit frisch geriebenem Pecorino verfeinern und genießen.
Buoni Gnocchi – Buona Toskana!
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Diese Resteverwertung ist eine Hommage an meine Oma, an die Traditionen der apulischen Küche und der italienischen Gastfreundschaft, bei der auch spontaner Besuch immer herzlich willkommen ist.
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Apulien ist bekannt für sein Weizen und entsprechend beliebt für seine Pasta, sein Brot oder auch seine Taralli. Die Frisella oder im salentinischen Dialekt frisèddha genannt entstand aus der Not heraus, das man auf dem Land oder zu hoher See eine Brotart benötigte, die lange haltbar und zugleich dennoch genussreich war. Man findet die Frisella auch in der Basilikata, Kalabrien (Fresa) und in Kampanien (Fresella).
Le Frise werden doppelt gebacken (bis-cotto) und können mit etwas Wasser wieder zum „Leben“ erweckt werden. Das Loch in der Mitte wurde für die bessere Aufbewahrung und den Transport eingebacken und war vor allem auch für die Fischer auf ihren langen Schiffsreisen ein Segen, da diese durch das Loch ihre Angelschnur fädeln konnten und die Frise dann im salzigen Meerwasser für ihre Mahlzeit vorbereiten konnten. Olivenöl und ein paar Zwiebeln und fertig war die „Bruschetta“.
Heute nutzt man am Tisch stilvoll eine Keramikschale „Sponzafrisa“, in der man in der unteren Hälfte das gesalzene Wasser gibt, die Frisella dann dort eintunkt und dann auf der oberen Hälfte diese dann zum Abtropfen legen kann. Die nächste „Glaubensfrage“ Land auf und ab ist neben dem Belag noch, wie viele kreisende Bewegungen man mit dem Öl über die Frisa macht. Un „Giro d’Olio“ direkt nach dem Wasserbad, dann der Belag und dann nochmal eine Runde Öl als Abschluss? Oder lediglich eine kreisende Ölbewegung als Topping?
Elementare Fragen bei der Zubereitung der Frisella und zum Teil auch Grundlage für ausufernde, lebhafte Diskussionen unter foodaffinen Apuliern – einfach herrlich mit welcher Leidenschaft man sich diesen Glaubensfragen hingeben kann. Ich persönlich genieße übrigens 2 Runden und lade euch herzlich ein, die Frisa mal selbst zu probieren und vielleicht mal eine Festa di Frisa zu organisieren… Die Bruschetta 2.0 macht bestimmt auch der Famiglia und den Amici viel Spass!
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Pinsa ist kein Fastfood sondern richtig hergestellt ein genussreiches SlowFood.
Kalkuliere also bitte bei diesem Rezept etwa 52 Stunden Vorlauf ein, bis Du den duftenden Geruch der fertigen Pinsa in der Nase wahrnehmen kannst.
La Pinsa ist die verträglichere Variante der Pizza und gilt seit einiger Zeit als der neue Foodtrend aus Rom. Im Gegensatz zur Pizza ist das besondere der Mix aus verschiedenen Mehlsorten eine lange Gehzeit bis zu 72 Stunden und einen relativ hohen Flüssigkeitsanteil (Hydration mit 75%) . Zudem ist die Pinsa optisch oval während die Pizza rund ist. Wie so oft ranken sich um erfolgreiche Foodtrends auch einige Geschichten und Legenden. Der Name Pinsa Romana leitet sich aus dem lateinischen “pinsère” ab
auf italienisch pestare, battere, pigiare – also auf deutsch zermahlen, schlagen, drücken und strecken. So viel zur „Geschichte“. Im antiken Rom wurde hauptsächlich grobes, unverarbeitetes Getreide verwendet, das auf den Märkten nicht oder schlecht nur verkauft wurde. Der Mehlmix bestand häufig aus Weizen, Hirse, Dinkel, Gerste oder Kichererbsen. Daraus wurde dann ein Brot ähnlich einer Focaccia auf Steinplatten und glühenden Kohlen gebacken, das leicht und kross war. Es wurde zu Soßen. Wurstwaren, Käse und anderen Secondi gereicht. Oft wurde es auch ganz einfach nur mit etwas Olivenöl, Rosmarin oder Salbei gereicht.
Von Soja konnte in den antiken Rezepten jedoch noch keine Rede sein, denn die Sojapflanzen wurde erst im 19. Jahrhundert hier in Europa ein Begriff, ebenso war Reis zwar bekannt aber angebaut wurde der Reis in Europa erst im 10. Jahrhundert.
Die Verbindung zur Pinsa aus dem antiken Rom und der Pinsa Romana von heute ist somit von den Zutaten relativ weit voneinander entfernt.
Das Rezept der Pinsa Romana von heute wurde über 20 Jahre durch einen römischen Pizzabäcker und Mehlhersteller in 4. Generation (Corrado und Sohn Alberto Di Marco) überarbeitet und 2001 dann offiziell auch als Marke registriert. Er entwickelte einen leicht verdaulichen Mehlmix, den er an die aktuelle Vorlieben der Konsumenten angepasst hat und auf dem Markt nun großen Anklang findet. Der ausgeklügelte Mix aus Weizen,- Soja,- und Reismehl, ein hoher Wasseranteil von mind. 75% und lange Gehzeiten von 48-72 Stunden ergeben also das Erfolgsgeheimnis. Das Sojamehl bringt die Festigkeit in den Teig und das Reismehl macht den Teig fluffiger. Die lange Gehzeit gepaart mit dem hohen Wasseranteil sorgt für eine bessere Bekömmlichkeit und die locker-leichte Struktur. Kreativ belegt überrascht es also nicht, dass die Pinsa Romana sich als neuer Star am Foodtrendhimmel etablieren konnte.
Inzwischen findet man die Pinsa Romana auch als Convinienceprodukte in der Tiefkühltruhe oder auch im Kühlschrank spezialisierter Lebensmittelgeschäfte.
Aber wofür haltet ihr dieses mit Liebe recherchierte und zusammengestellte Buch in den Händen? Weil ihr wissen möchtet wie es geht und wie es schmeckt, wenn Du es selbst backst… Also viel Spass damit! In dem Rezept stecken viele Versuche, Zeit und Amore um es nun mit euch teilen zu können.
Frischer Wassermelonensalat mit Mozzarella, Minze und Crostinetti
- gepostet von Stefania Lettini
Unser ideales Sommerrezept für einen frischen Wassermelonensalat mit herrtlichem Mozzarella, aromatischer Minze und knusprigen Crostinetti. Dieser Salat ist die perfekte Wahl für heiße Tage und bringt eine Kombination aus süßen Wassermelonen, cremigem Mozzarella und der erfrischenden Note von Minze auf Ihren Teller. Genießt die Leichtigkeit und den Geschmack des Sommers!